Dates für frauen

Kino statt Stammkneipe, gemeinsam kochen statt sporteln. Treffen Sie sich zu zweit statt wie sonst mit der ganzen Clique oder dem halben Tennisverein.Wetten, Sie entdecken ganz neue Seiten am anderen...Hätten Sie zum Beispiel gedacht, dass man sich möglichst schnell mit einem Typen in die Haare kriegen sollte?Oder wissen Sie, was Wissenschaftler unter der Neutralisierung abweichenden Geschlechterverhaltens verstehen und wieso Sie das besser tunlichst vermeiden?„Aber in Beziehungen können sie damit übers Ziel hinausschießen.“ So würden starke Frauen zum Beispiel häufig so lange auf ihren Standpunkt beharren, bis der Partner entnervt aufgebe.Der Tipp der Expertin lautet deshalb: Testen Sie möglichst früh, ob sie beide miteinander streiten können.In ihrem aktuellen Buch „Die Alpha-Frau und die Liebe“ (Goldmann Verlag) will sie uns deshalb den Beta-Mann schmackhaft machen – oder zumindest einen Kompromiss aus beidem.Für die meisten Frauen sei ein Mann entweder aggressiv, verantwortungslos und sexy oder aber sensibel, zuverlässig und lausig im Bett, so Rhodes.

Das endet meist in einem unschönen Machtkampf, meint beispielsweise die New Yorker Psychologin Sonya Rhodes.Oder zumindest, ob sie konstruktiv miteinander über Meinungsverschiedenheiten diskutieren können. „Die meisten haben bei der Partnersuche noch zu niedrige Ansprüche und wundern sich dann über die Niederlagen, die sie in der Liebe erleiden“, sagt Singleberater Christian Thiel.Wenn Sie eine Single-Frau über 30 sind, haben Sie sich diesen Satz bestimmt schon das ein oder andere Mal anhören müssen: „Klar, dass du noch niemanden gefunden hast. “ Also seine Traummann-Vorstellungen runterschrauben? Sobald Sie also merken, irgendwie knistert es nicht so richtig: Sagen Sie es Ihrem Date.Von dieser Schwarz-Weiß-Einteilung müssten sich starke Single-Ladys jedoch verabschieden, um den richtigen Partner zu finden.Also einen, der beim Anblick Ihres Gehaltsschecks nicht gleich Komplexe kriegt, Ihnen auf Dienstreisen nicht eifersüchtig hinterhertelefoniert und irgendwann vielleicht sogar bereit dazu ist, den Nachwuchs zu hüten, während Mama ins Büro geht. Trotzdem halten wir eher im Internet oder im Club nach attraktiven Fremden Ausschau, als dem netten Typen aus der Clique eine Chance auf mehr einzuräumen. Wie auch der Wiener Verhaltensforscher Karl Grammer: „Die eigenen Freunde sind einem nämlich sehr ähnlich – und die Freunde von Freunden ebenso.“ Singleberater Christian Thiel bricht deshalb sogar eine Lanze fürs Verkuppeln: Das sei bei uns leider verpönt, gehöre aber zu den effektivsten Möglichkeiten, jemanden kennenzulernen.

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